Junge Leute helfen e. V.

 

Sondersammelaktion der Balkanhilfe am 7. Juni und 14. Juli

 

Der Pfarrverband und die Aktion „Junge Leute helfen“ ruft zu einer Sondersammelaktion für die Armen der Länder Kosovo, Albanien, Montenegro, Bosnien und Kroatien auf. Gesammelt werden dieses Mal ausschließlich:

 

.. einteilige Matratzen (nicht alte dreiteilige), Bettgestelle, Bettwäsche

.. Kinderwägen, Kinderstühle, Baby/Kinderbetten, Schulmaterial.

.. Rollstühle, Gehwägen, Krankenbetten, Krücken, Brillen, Klostühle

.. Fahrräder (Annahme nur in funktionsfähigen Zustand), Tretspielzeug

.. Holzöfen (keine Ölöfen) betriebsfähig + evtl. Verrohrung, Werkzeug

Funktionierende Nähmaschinen, Strickmaschinen, Waschmaschinen

 

 

 

Bitte nur brauchbare Gegenstände bringen. Die Anlieferung und sofortige Verladung auf die Hilfstransporter ist am 7. und 14. Juli jeweils von 13 – 14.3o Uhr an der alten Salzhalle in Kienberg in der Kunostraße neben der Mehrzweckhalle möglich.

 

Brauchbare Isolierglasfenster und Türen mit Rahmen können unter tel. 08624/4430 nach Terminabsprache in Kienberg angeliefert werden. Geldspenden für den Transport, Hausbauprojekte in Albanien, Nutztiere in Bosnien und Bildungspatenschaften für Studenten können auf das Spendenkonto der „Pfarrkirchenstiftung Obing“ Nr. 801843060 (BLZ 701 691 65, IBAN DE17701691650801843060) eingezahlt werden. An den Sammelpunkten stehen außerdem Sparschweine bereit. Die Weihnachtshilfsaktion für Kleidung und Spielsachen findet am 1. und. 8. Dezember statt. Es wird gebeten frühzeitig Bananenkisten zu sammeln. Weitere Auskünfte erteilen alle Aktiven und zentral Sepp Mittermaier unter tel. 08624/2506.

 

Wir über uns:

Die erste Idee zur Unterstützung von Flüchtlingen in Kroatien entstand im Herbst 1992 im Freundeskreis von jungen Erwachsenen und Jugendlichen aus dem Raum Obing und Umgebung. Inzwischen hat sich diese Aktion auf 77 Pfarreien im Chiemgau und Rupertigau zwischen Inn und Salzach ausgedehnt. Getragen werden die Aktivitäten durch Gruppen wie der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB), Pfarrjugend, Jugend 2000, Katholischer Frauenbund, Katholische Frauengemeinschaft, Kolpingfamilie, Katholische Arbeiterbewegung (KAB), Katholische Landvolkbewegung, Katholischer Burschenverein, Pfarr-Caritasverein, Pfadfinder (KPE), Pfarrgemeinderäten und Pfarrämtern sowie zahlreiche aktiven Christen.

Nach anfänglichen Verteilaktionen in Sisak und Zagreb konnte man durch die treue und rege Unterstützung der Bevölkerung die Hilfeleistungen ab den Kriegswirren im Jahre 1999 auf die Länder Kosovo, Albanien und Montenegro erweitern. Seither starten etwa wöchentlich Sattelzüge mit Hilfsgütern zu 6 Caritasstationen, wo an mehr als 10.000 Arme und Flüchtlinge verteilt wird. In der kroatischen Hauptstadt Zagreb wird so in einer Armenküche beispielsweise täglich an 650 - 700 Arme verteilt. Das Zentrallager der Aktion befindet sich in der „Alten Salzhalle“ in 83361 Kienberg, die von der Gemeinde Kienberg seit 1998 kostenlos zur Verfügung gestellt wird.
Neben ca. 24.000 Bananenkisten an Kleidung, Spielzeug, Schuhen und Lebensmitteln, die von
den 77 Pfarreien in der Adventszeit gesammelt werden, sind Geldspenden für die gestiegenen Transportkosten und den Kauf von wichtigen Grundnahrungsmitteln (wie Öl, Zucker, Mehl, Reis, Nudeln) oder Hygieneartikeln sehr wichtig. Dazu sind bei 50 Banken vor Ort Spendenkonten eingerichtet. Der überwiegende Teil der Lebensmittelsendungen wird aber dank der großzügigen Unterstützung von Firmen wie Hipp Babynahrung, Adelholzener, Danone, Bergader Privatkäserei, Bernbacher, Gronbach und zahlreicher weiterer Hersteller ermöglicht.

Bisher wurden über 600 Hilfstransporte durchgeführt und der Bau von mehreren sozialen Einrichtungen als „Hilfe zur Selbsthilfe“ ermöglicht. „Liebe wächst durch Liebe“ schreibt Papst Bendikt XVI. in seinem Rundschreiben „Deus Caritas Est“. Und so sind die Hilfspakete „wie eine Pille für die verletzten Menschen auf dem Balkan und geben ihnen viel Hoffnung,“ schreibt ein Mitarbeiter der Caritas Kotor. Neben der Versorgung von Bedürftigen dient dieses lose Netzwerk der Nächstenliebe aber insbesondere auch als Lernfeld für Jugendliche, die eine soziale Sensibilität einüben wollen und so einen positiven Lebensentwurf aus dem Glauben entwickeln können. Insbesondere die Begegnung mit den Armen, den helfenden Freunden vor Ort und die Erfahrung „Helfen macht Freude“ hat viele Jugendliche und Erwachsene seither geprägt und über 5.000 Spenderfamilien der Region zum Spenden und
Helfen veranlasst. Unterstützung ist angesichts gestiegener Lebensmittelpreise und einer sich nur langsam verbessernden wirtschaftlichen Situation auch weiterhin notwendig. Lassen auch Sie sich für diese Hilfsaktion begeistern und unterstützen Sie unsere Projekte mit Ihrer Geld- oder Sachspende!