Junge Leute helfen e. V.

Zentrales Spendenkonto des „Junge Leute helfen e.V.“:

DE19 7016 9165 0001 8492 98  

Raiffeisenbank Chiemgau Nord (GENODEF1SBC)

 

info@junge-leute-helfen.de

Montag, 01. November 2021

Liebe Freunde der Balkanhilfe, gemeinsam mit vielen lokalen Vereinen und 120 Pfarreien

benötigen wir Ihre Spende mehr denn je, damit

  • wir die extreme Not mit wöchentlichen Hilfstransporten bekämpfen können und den bedürften Menschen beistehen, diese Corona-Krise durchzustehen.
  • über 10.000 Arme in Albanien, Kosovo, Bosnien, Montenegro und Kroatien das Notwendigste wertschätzend zum Leben erhalten.
  • täglich 1.500 Bedürftige in den Armenküchen von Zagreb, Sarajevo und Pristina eine warme menschenwürdige Mahlzeit, menschenwürdige Mahlzeit erhalten.
  • den Waisen, Behinderten, Alten und Kranken in den Sozialeinrichtungen, also den Schwächsten, bei allen Einschränkungen geholfen werden kann.
  • Nachhaltigkeitsprojekte Existenzen in gewohnter Umgebung schaffen.

 

Wir sammeln wieder Grundnahrungsmittel, Hygieneartikel sowie Kleidung/Kindersachen.
Die Abgabeteorte und Termine in den Pfarreien finden sie auf der Unterseite "Abgabeorte".

Ihr Ansprechpartner: Pfarrer Eckl, Tel. 098/765432 sowie alle Pfarrämter

Bitte beachten Sie bei der Abgabe der Hilfspakete die geltenden Corona-Regelungen! Die Übergabe der Hilfspakete muss nötigenfalls kontaktlos durchgeführt werden.

„Die Pandemie hat das Leben extrem verschlechtert“

Die Einkommen auf dem Balkan sind sehr niedrig (10 - 20 % von Deutschland). Die Möglichkeit Geld zu verdienen, ist sehr eingeschränkt, erst recht durch wiederholte harte Lockdowns und dessen wirtschaftliche Folgen, denn es fehlen Sozialstaaten mit ihren Instrumenten. Boris Mardjonovic von der Caritas Kotor schreibt: „Die Weltbank schätzt die stärkste Rezession…, der Tourismus liegt nurmehr bei ca. 60 % und die Preise steigen enorm. Nur der Strom ist gleichgeblieben, da sich das niemand leisten könnte und soziale Unruhen entstehen würden. Die Armut ist groß und die Leute müssen zwei oder drei Mal mehr arbeiten, um die minimale Existenz der Familie zu sichern.“ Viele haben zudem ihre schlecht bezahlte Arbeit verloren und leben in Armut und ohne Perspektive.

Angst besiegen durch die Realität von Hilfe + Gemeinschaft

Zur allgemeinen Not, welche Hunderttausende zur Auswanderung bewogen hat, kommen nun noch existentielle Ängste. Verlässliche Unterstützung und Gemeinschaft geben hier Zuversicht. Die Helfer der Caritas leisten konkret mit den Paketen erste materielle Hilfe und betreuen die sozial Schwachen, insbesondere alte und kranke Menschen, Behinderte und kinderreiche Familien psychologisch: Freude, Zuversicht und Vertrauen in die Zukunft strahlen hier unsere jungen Helfer aus und jede Aufmerksamkeit und Nähe gibt Stabilität und Selbstvertrauen. Denn Optimismus ist Pflicht.

Jede Woche Hilfstransporte: Starke Treue gibt Sicherheit!

Trotz Einschränkungen und wechselnden Bestimmungen ist es unserer Aktion erneut gelungen, jede Woche Hilfstransporte mit Lebensmitteln und 22.000 Kisten Sachspenden zu überbringen. Teilweise mussten unsere Fahrer in Quarantäne oder die Helferzahl war stark reduziert. Ermutigt wurden wir auch durch ein Rekordergebnis in der Sommer-Sondersammelaktion mit sechs vollen Sattelzügen und 20 % mehr Geldspenden, welches wir als Auftrag zur Nächstenliebe verstehen. Die 3 Armenküchen in Zagreb, Sarajevo und Pristina stehen unter einer schweren Last angesichts zunehmender
Bedürftigen und Corona-Aufl agen. Durch Verteilernetze der Caritas in den Pfarreien erreichen ihre Hilfspakete über 10.000 Menschen!

Nachhaltigkeitsprojekte: Eine Liebe die dauerhaft befähigt!

Wir suchen Paten, welche die Kosten für die Universität (15 € monatlich) und Unterkunft (35 €) sowie Schulbücher und Verpfl egung (50 €) übernehmen und motivierte Jugendliche fördern. Die Berggegend Nordalbaniens ist karg. Die Häuser sind oft feucht und dem Zerfall Preis gegeben. Wir helfen Schwester Gratias Ruf bei Reparaturen oder beim Neubau. Nutztiere sind Einkommen und helfen vielen Kleinbauern auf eigenen Füßen zu stehen. "Wenn ich ein Tier habe, bleibe ich!" Sie können mit einer Tierspende mithelfen:
Kuh 1.000 €, Schwein 150 €, Schaf 100 €, Huhn 10 €

29 Jahre – ehrenamtliche Hilfe die ankommt:

  • Über 1.360 Hilfstransporte mit 17.350 Tonnen Hilfsgütern und u. a. etwa 520.000 Hilfspaketen und 20.520 Paletten lebenswichtiger Nahrungsmittel
  • Millionenspenden aus 120 Pfarreien unserer Region haben Leben gerettet
  • Viele deutsche Jugendliche helfen im Krisengebiet und erfahren tiefe Dankbarkeit
  • Großzügig wird die Aktion von Firmen wie Hipp, Adelholzener Alpenquelle, Gronbach, Campina und Dr. Oetker unterstützt

Vielen herzlich Dank!

Samstag, 30. Januar 2021

Balkanhilfe sammelt Rekordergebnis von 450.000 Euro

115 Pfarreien organisieren trotz Corona-Einschränkungen 60 Hilfstransporte und kämpfen gegen dramatische Verarmung

Zwölf Stunden ist ein Lkw in den Bergen Albaniens unterwegs, um die Weihnachtspakete in verarmte Dörfer zu bringen.

Chiemgau/Rupertiwinkl. Die Balkanhilfe „Junge Leute helfen“, ein Netzwerk von kirchlichen Gruppen aus 115 Pfarreien zwischen Inn und Salzach, hat in 2020 einen Rekorderlös von über 450.000 € gesammelt. Enorm sind auch die über 22.000 Hilfspakete, welche von der Bevölkerung gespendet wurden. Diese wurden mit über 850 Paletten Lebensmittel mit 60 Sattelzügen trotz Pandemie in die Krisenregionen der Länder Kosovo, Albanien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Kroatien sicher überbracht. Dort verfallen immer mehr Menschen in bittere Armut.


Auf den Balkan haben harte Lookdowns wie Brandbeschleuniger schnell große Arbeitslosigkeit, Armut und bittereren Hunger infolge schwacher Sozialsysteme verursacht. Pfarrer Mirco Simic von der Caritas Sarajevo berichtet, dass „Menschen nun Ihre Habseligkeiten verkauften, um Essen besorgen zu können. Viele sind Tagelöhner mit seltenen Aufträgen geworden.“ Besonders hart habe es aber alle alten Menschen getroffen, die vereinsamen und deren magere Renten oft nur für die Betriebskosten und Medikamente reichen. Noch nie haben die geschätzt 1.000 Weihnachtspakete, welche von Chiemgauer Familien liebevoll mit Lebensmitteln gepackt und in Städten wie Sarajevo, Kiseljak, Fojnica, Derventa und Bosanski Bord geschickt wurden, „so große Freude ausgelöst“.

Weite Wege gehen die Hilfspakete auch in Albanien: Bis zu 12 Stunden fährt der 7,5-Tonner der Missionsstation in Fush Arrez unter Leitung der seit 30 Jahren dort tätigen deutschen Ordensschwester Gratias Ruf auf schwierigsten Bergstraßen in entlegene Dörfer wie Berisha. Hier warten die Menschen oft mit Eseln auf die familiengerecht vorbereiteten Gaben. Von immer länger werdenden Schlangen an Bedürftigen berichten auch die Armenküchen der Caritas in Zagreb, Sarajevo und Pristina. Aber auch die Jugend und Studenten leiden enorm an dem Verlust von Jobs in Gastronomie und Tourismus, womit viele ihre Ausbildung finanzieren müssen. Froh sind alle Beschenkten auch darüber, dass trotz Pandemie nie die Welle an Hilfe nachgelassen habe.

 

 

Ermöglicht wurde dieser Erfolg durch hunderte von Helfern aus verschiedensten katholischen Gruppen wie Landjugend, Katholischen Frauengemeinschaften und Frauenbund, Kolpingfamilien, KAB, KJG, Burschenvereinen, Ministranten, Pfadfindern, Jugend 2000, Landvolk sowie den Pfarrgemeinderäten aus 115 Pfarreien. Viel ehrenamtliches Engagement Jugendlicher und „Junggebliebener“ war dazu notwendig. Als Engel erwies sich in Zeiten von Abstandhalten und Kontaktlosigkeit, dass die Lagerei und Nutzfahrzeughandel Bernd Irlbacher aus Emertsham seine ehemalige BayWa-Halle in Obing mit über 1.200 m2 Lagerfläche mit Lieferrampe für dutzende Lastwägen kostenlos zur Verfügung gestellt hat und so die alte Salzhalle in Kienberg entlastete, wo Einzelspender kontaktlos ihre Hilfsgüter abgeben konnten. So wurde eine ruhige Einlagerung von 15.000 Bananenkisten auf Paletten mit Staplern ermöglicht. Von hier starten nach wie vor die wöchentlichen Hilfstransporte. Auf dem Zentralkonto und durch die Sparschweine an den Paketannahmestellen gingen geschätzt über 6.000 Einzelspenden ein.

Viele Einzelaktionen der Vergangenheit wie Klopfersingen, Adventsmärkte, Nikoläuse, oder Punschverkauf waren dieses Mal leider nicht möglich. Auch an Schulen und Kindergärten gab es keine nennenswerten Aktivitäten. Mit der „Aktion Kilo“ warben Mädchengruppen aber vor 5 Supermärkten um Lebensmittelspenden und erfreuten sich über liebevoll gefüllte Pakete. Auch die EDEKA-Märkte Scherer warben in Ihren Märkten und deren Kunden gaben großzügig und die Firmeninhaber erhöhten noch dieses Engagement. Insgesamt wurden über 1.000 Lebensmittelpakete gepackt, welche besonders begehrt sind, da diese Weihnachten in viele arme Häuser brachten.

 

 

60 Hilfstransporte überbrachten 800 Tonnen Hilfsgüter oder geschätzte 1 Millionen Mahlzeiten, die insbesondere in 3 Armenküchen in Zagreb, Sarajevo und Pristina mit über 1.000 Bedürftigen täglich verteilt werden. Regelmäßig erfolgt durch 7 Caritaszentralen in den 5 Ländern und deren weitverzweigtem Netz an Pfarr-Caritasstellen die Verteilung von Lebensmittel an bedürftige Familien. In Krankenhäusern, Alten- und Waisenheimen erreicht die Hilfe vor Ort besonders die sozial Schwachen. Hier sind die großzügigen Spenden von Firmen wie Babynahrung Hipp, Adelholzen und Dr. Oetker hervorzuheben, welche oft ganze Sattelzüge an Spendenware zur Verfügung stellen.


Ein besonderes Anliegen sind den Organisatoren von „Junge Leute helfen e. V.“ die wichtigen Nachhaltigkeitsprojekte wie „Bildungspatenschaften“, das Verteilen von Kühen und anderen Nutztieren sowie der Häuserbau für verarmte Familien, um eine fortschreitende Landflucht zu verhindern. Für den Sommer hofft man auf eine Jugendfahrt in Begleitung von Pfarrer Westermeier aus Kirchanschöring, welche aber aufgrund der Corona-Regeln noch fraglich ist.

 

Auch die Verladeaktionen mit Firmgruppen aus den Pfarreien sind derzeit ausgesetzt, so dass weiterhin einzelne Helfer eines „Rentnerteams“, die wöchentlich etwa 15 Tonnen Hilfsgüter verladen und auf den Weg bringen werden. Besonderer Dank gilt der Gemeinde Kienberg und ihrem Gemeinderat, denn ohne die Bereitstellung einer alten Salzhalle wäre dieses Hilfswerk logistisch nicht möglich. Ein herzlicher Dank gebührt allen fleißigen Helfern und Spendern.

 

Weitere Informationen sind bei Vereinsvorstand Hubert Zeltsperger von „Junge Leute helfen e. V.“ unter 08624/1833 sowie auf der Internetseite www.junge-leute-helfen.de erhältlich.

Sie haben geholfen

Folgende Gruppen und Vereine engagieren sich in der gemeinsamen Hilfsaktion „Junge Leute helfen“:

Die Land- und Pfarrjugendgruppen von Ainring, Altenmarkt, Amerang, Anger, Asten, Au bei Bad Feilnbach, Babensham, Bergen, Bernau, Bischofswiesen, Brannenburg/Degerndorf, Bad Feilnbach, Eiselfing, Emertsham, Engelsberg, Evenhausen, Feichten, Frasdorf, Fridolfing, Garching, St. Georgen, Griesstätt, Großhöhenrain, Halsbach, Höslwang, Isen, Kienberg, Kirchanschöring, Kirchweidach, Tyrlaching, Mehring, Obing, Petting, Pfaffing, Pittenhart, Raubling, Rabenden, Riedering, Rimsting, Rohrdorf, Söchtenau, Soyen, Stephanskirchen, Tacherting, Tattenhausen, Tüßling, Schnaitsee, Harpfing und Unterneukirchen.

Die Frauengemeinschaften bzw. Frauenbund aus Grassau, Oberwössen, Otting, Palling, Ruhpolding, Tettenhausen/Taching und Vachendorf, die Katholische Männerkongregation Albaching, das Landvolk aus Rechtmehring, Palling und Rott am Inn, der Pfarr-Caritasverein Kirchweidach, die Kolpingfamilien aus Inzell, Traunreut, Bad Reichenhall und Waging, die katholischen Burschenvereine Halfing, Laufen, Tuntenhausen, Truchtlaching-Ising, Surheim und Saaldorf, die Grundschule von Bayerisch Gmain, die Pfarreien von Aschau, Bad Endorf, Berchtesgaden, Bergen, Chieming, Edling, Eggstätt, Gars/Inn, Gollenshausen/Gstadt, Grabenstätt/Erlstätt, Haag, Heiligkreuz, Ising, Kammer, Kay/Tittmoning, Leobendorf, Lindach, Marquartstein, Nussdorf im Chiemgau und am Inn, Oberfeldkirchen, Ostermünchen, Palling/Freutsmoos, Peterskirchen, Piding, Prien, Prutting, Ramsau, Reit im Winkl, Schleching, Schneizlreuth, Schönau, Schwarzau, Seeon, Seebruck, Siegsdorf, Surberg, Teisendorf, Teising, Tengling/Törring, Traunstein, Traunwalchen, Übersee, Unterwössen und Vogtareuth.

 

Besonders zu danken ist der Gemeinde Kienberg, dem Fahrzeughändler Bernd Irlbacher Emertsham und dem Bauunternehmen Diensthuber Kienberg, die Hallen, Stapler und Fahrzeuge bei Bedarf bereitstellen und selbst mitarbeiten.

Folgende Firmen haben weit mehr als 250 Tonnen Hilfsgüter aus ihrem Sortiment gespendet:

Adelholzener Alpenquelle GmbH Siegsdorf, Babynahrung Klaus Hipp Pfaffenhofen, Josef Bernbacher & Sohn, Wilhelm Diemer GmbH Traunstein, Milchprodukte Friesland-Campina Heilbronn, Lebensmittelhersteller Dr. Oetker Bielefeld, Spedition Eberl Traunstein und Wilhelm Gronbach GmbH Wasserburg.

Mittwoch, 23. Dezember 2020

Rekordergebnis Balkan: 22.000 Hilfspakete

Chiemgau/Rupertigau. Von einer großen Hilfsbereitschaft kann die Balkanhilfe „Junge Leute helfen“ berichten. Die Rekordzahl von über 22.000 Hilfspakete, dies entspricht einem Zuwachs von rund 10 %, wurden von verschiedenen kirchlichen Gruppen in 115 Pfarreien angenommen und im Zentrallager der Aktion „Junge Leute helfen“ in Obing verladen oder eingelagert. Enorm gestiegen sind dabei die liebevoll verpackter Familienpakete mit Lebensmitteln und Weihnachtspakete, welche auch von Kindergärten und Schulen abgegeben wurden.

Inzwischen sind 8 Sattelzüge mit den Hilfsgütern Richtung Albanien, Kosovo, Montenegro und Bosnien gestartet, um noch rechtzeitig zu den Weihnachtstagen vor Ort verteilt werden zu können, wo Tausende Menschen faktisch obdachlos geworden sind. Weitere regelmäßige Hilfslieferungen sind geplant.

Gebeten wird nun nochmals um Geldspenden für die wichtigen Lebensmittelkäufe und die notwendigen Transportkosten. Konkret kann auch auf das Spendenkonto von „Junge Leute helfen e.V.“ mit der IBAN-Nummer DE19 7016 9165 0001 8492 98 bei der Raiffeisenbank Chiemgau-Nord (BIC: GENODEF1SBC) eingezahlt werden.

 

Allen engagierten Helfern und Spendern, die diesen Erfolg ermöglicht haben, gilt bereits jetzt ein herzlicher Dank.

 

Hilfe die ankommt und welche die Energie der Jugend mit der Not der Welt verbindet. - 22.000 Hilfspakete werden Menschen auf dem Balkan in dieser argen Krise spürbar helfen.

Freitag, 13. November 2020

Sammelaktion Winter 2020

Gemeinsam mit 115 Pfarreien benötigen wir gerade jetzt Ihre Mithilfe, damit

 

  • wir in der Not der Corona-Krise kontinuierlich weiter Unterstützung geben können und die Menschen dabei ermutigen, wieder neu aufzubauen und ihre Heimat nicht zu verlassen.
  • über 10.000 Arme in Albanien, Kosovo, Bosnien, Montenegro und Kroatien für den Alltag das Notwendigste zum Überleben für ihre Familien erhalten.
  • täglich 1.500 Bedürftige in den Armenküchen von Zagreb, Sarajevo und Pristina eine warme menschenwürdige Mahlzeit, eine helfende Hand und ein off enes Ohr in ihrer Not bekommen.
  • Nachhaltigkeitsprojekte Existenzen und Zukunft in gewohnter Umgebung schaffen.

 

Wir sammeln wieder:

Grundnahrungsmittel wie Speiseöl, Zucker, Reise, Nudeln, Mehl und Hygieneartikel sowie Kleidung, Kindersachen, Schuhe, Geschirr und Spielsachen.

Die Corona-Krise hat das Leben extrem verschlechtert

Die Einkommen auf dem Balkan sind sehr niedrig (10 – 20 % von Deutschland). Die Möglichkeit Geld zu verdienen, ist sehr eingeschränkt, erst recht durch den harten Lockdown und dessen wirtschaftliche Folgen, denn es fehlen Sozialstaaten mit ihren Instrumenten. Das Vorgehen war viel härter als hier: Teilweise durften alte Leute drei Monate nicht das Haus verlassen! Zugleich sind die Preise für Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs immens gestiegen. Ganze Großfamilien leben nun in Armut und ohne Perspektive. Viele haben ihre schlecht bezahlte Arbeit verloren. Es herrscht zwar noch eine Hungersnot, aber der Zugang zu Lebensmitteln ist erschwert. Wer noch Arbeit hat, kann von seinem Lohn kaum leben. In Montenegro fehlen im Tourismus über 80 % der Einnahmen.

Große Angst: Wir müssen jetzt wieder Vertrauen lernen

Zur allgemeinen Not, welche Hunderttausende zur Auswanderung bewogen hat, kommen nun noch existentielle Ängste. Flugverbindungen und logistische Lieferketten sind unterbrochen. Die Helfer der Caritas leisten hier mit den Paketen von Junge Leute helfen erste materielle Hilfe und betreuen die sozial Schwachen, insbesondere alte und kranke Menschen, Behinderte und kinderreiche Familien psychologisch: „Wir müssen jetzt wieder Vertrauen lernen“ berichten die Caritashelfer vor Ort. Schulen und Fakultäten funktionieren nicht mehr: Arme werden Online mangels Technik abgehängt.

Jede Woche Hilfstransporte: Wir bleiben der Liebe treu!

Trotz erheblicher Einschränkungen ist es unserer Aktion gelungen, praktisch jede Woche Hilfstransporte mit Lebensmitteln und 20.000 Kisten Sachspenden zu überbringen. Teilweise mussten unsere Fahrer in Quarantäne oder die Helferzahl war stark begrenzt. Ermutigt wurden wir auch durch ein Rekordergebnis in der Sommer-Sondersammelaktion mit sechs vollen Sattelzügen und 50 % mehr Geldspenden,welchen wir als Auftrag zur Nächstenliebe verstehen. Die drei Armenküchen in Zagreb, Sarajevo und Pristina stehen unter einer schweren Last angesichts zunehmender Bedürftigen und den Corona-Aufl agen. Viele Sozialeinrichtungen sind geschlossen. Durch Verteilernetze der Caritas in den Pfarreien erreichen Ihre Hilfspakete über 10.000 Menschen!

Nachhaltigkeitsprojekte: Die wirksamste Unterstützung!

Wir suchen Paten, welche die Kosten für die Universität (15 € monatlich) und Unterkunft (35 €) sowie Schulbücher und Verpflegung (50 €) übernehmen und motivierte Jugendliche fördern. Die Berggegend Nordalbaniens ist karg. Die Häuser sind oft feucht und dem Zerfall Preis gegeben. Wir helfen Schwester Gratias Ruf bei der Reparatur oder beim
Neubau. Nutztiere sind Einkommen und helfen vielen Kleinbauern auf eigenen Füßen zu stehen: „Wenn ich ein Tier habe, bleibe ich!“ Sie können mit einer Tierspende mithelfen: Kuh 1.000 €, Schwein 150 €, Schaf 100 €, Huhn 10 €.

28 Jahre – ehrenamtlich Hilfe die ankommt:

  • Über 1.300 Hilfstransporte mit 17.350 Tonnen Hilfsgütern und u. a. etwa 480.000 Hilfspaketen und 19.500 Paletten lebenswichtiger Nahrungsmittel
  • Millionenspenden aus 115 Pfarreien unserer Region haben Leben gerettet
  • Viele deutsche Jugendliche helfen im Krisengebiet und erfahren tiefe Dankbarkeit!
  • Großzügig wird die Aktion von Firmen wie Hipp, Adelholzener Alpenquelle, Gronbach, Campina und Dr. Oetker unterstützt

Vielen herzlichen Dank!

Montag, 06. Juli 2020 (Aktualisierung 17. Juli)

Liebe Ortsverantwortliche und Freunde der Balkanhilfe,

 

trotz Corona-Krise haben wir ohne Pause jede Wochen einen Hilfstransport gestartet und ca. 10 Sattelzüge an Lebensmitteln in den letzten Monaten geschenkt bekommen (welche von Hotels/Gaststätten nicht mehr bestellt wurden). Gleichzeitig haben uns bittere Bittbriefe von den Caritasstationen erreicht, weil die Isolierung die Armen des Balkans besonders schlimm getroffen hat. Es sollte aber die Zuversicht und Liebe und nicht die Angst in unserer gemeinsamen Kirche wieder wachsen. Wir werden also wieder über 50 Hilfstransporte in diesem Jahr organisieren und unsere Nachhaltigkeitsprojekte ausbauen!

 

Inzwischen haben wir den Verein „Junge Leute helfen e.V.“ gegründet und meine Person und Pfarrer Ludwig Westermeier (PV Kirchanschöring) wurden zu den Vorständen gewählt, da künftig umsatzsteuerliche Themen eine weitere Abwicklung über das Pfarramt Obing erschwert hätten und eine Ausgliederung der Aktion gewünscht wurde. Effektiv ändert sich nichts an der Zusammenarbeit mit meiner Heimatpfarrei St. Laurentius Obing und den weiteren 114 Pfarreien der Region, auch wenn die kontotechnische Abwicklung eigenständig und vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt erfolgt.

Wir über uns

JLH verbindet die Energie der Jugend mit der Not der Welt!

Die erste Idee zur Unterstützung von Flüchtlingen in Kroatien entstand im Herbst 1992 im Freundeskreis von jungen Erwachsenen und Jugendlichen aus dem Raum Obing und Umgebung. Inzwischen hat sich diese Aktion auf 115 Pfarreien im Chiemgau und Rupertigau zwischen Inn und Salzach ausgedehnt. Getragen werden die Aktivitäten durch Gruppen wie der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB), Pfarrjugend, Jugend 2000, Katholischer Frauenbund, Katholische Frauengemeinschaft, Kolpingfamilie, Katholische Arbeiterbewegung (KAB), Katholische Landvolkbewegung, Katholischer Burschenverein, Pfarr-Caritasverein, Pfadfinder (KPE), Pfarrgemeinderäten und Pfarrämtern sowie zahlreiche aktiven Christen.

Nach anfänglichen Verteilaktionen in Sisak und Zagreb konnte man durch die treue und rege Unterstützung der Bevölkerung die Hilfeleistungen ab den Kriegswirren im Jahre 1999 auf die Länder Kosovo, Albanien und Montenegro erweitern. Seither starten etwa wöchentlich Sattelzüge mit Hilfsgütern zu 6 Caritasstationen, wo an mehr als 10.000 Arme und Flüchtlinge verteilt wird. In der kroatischen Hauptstadt Zagreb wird so in einer Armenküche beispielsweise täglich an 650 - 700 Arme verteilt. Ebenso werden in Sarajevo mit „Essen auf Rädern“ hunderte Bedürftige aus verschiedenen Städten der Hauptstadt Bosniens mit Warmhaltebehältern versorgt.

Das Zentrallager der Aktion befindet sich in der „Alten Salzhalle“ in 83361 Kienberg, die von der Gemeinde Kienberg seit 1998 kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Neben ca. 20.000 Bananenkisten an Kleidung, Spielzeug, Schuhen und Lebensmitteln, die von den 115 Pfarreien jedes Jahr in der Adventszeit gesammelt werden, sind Geldspenden für die gestiegenen Transportkosten und den Kauf von wichtigen Grundnahrungsmitteln (wie Öl, Zucker, Mehl, Reis, Nudeln) oder Hygieneartikeln sehr wichtig. Dazu ist ein Spendenkonto mit dem IBAN DE17 7016 9165 0801 8430 60 lautend auf die Pfarrkirchenstiftung Obing mit dem Zusatz „Junge Leute helfen“ eingerichtet. Der überwiegende Teil der Lebensmittelsendungen wird aber dank der großzügigen Unterstützung von Firmen wie Dr. Oetcker, Hipp Babynahrung, Adelholzener, Gronbach und zahlreicher weiterer Hersteller ermöglicht.

Bisher wurden über 1.200 Hilfstransporte durchgeführt. Diese enthielten mehr als 19.500 Paletten Lebensmittel, über 460.000 Hilfspakete aus der Bevölkerung und große Mengen an Krankenbetten, Rollstühle, Matratzen und Möbel. Der Bau von mehreren sozialen Einrichtungen als „Hilfe zur Selbsthilfe“ wie Kindergärten, Mädchenheim und Dorfzentren wurde ermöglicht. „Liebe wächst durch Liebe“ schreibt Papst Bendikt XVI. in seinem Rundschreiben „Deus Caritas Est“. Und so sind die Hilfspakete „wie eine Pille für die verletzten Menschen auf dem Balkan und geben ihnen viel Hoffnung,“ schreibt ein Mitarbeiter der Caritas Kotor.

 

Wichtig sind den jungen Helfern auch die Nachhaltigkeitsprojekte geworden: Über 20 Studentinnen und einige männliche Studenten wird in Albanien die Berufsausbildung und das Studium mit 100 Euro monatlicher Unterstützung ermöglicht. Werden auch Sie Pate und geben Sie konkret einem jungen Menschen eine Perspektive. Diese jungen Menschen wollen arbeiten und möchten ihr Land verbessern. „Wenn ich eine Kuh habe bleibe ich“. Mit der Aktion der gute Hirte wurde über 100 Familien in Bosnien wieder eine Existenz gegeben, so dass diese ihre kleinen Anwesen wieder bewirtschaften. Helfen Sie konkret mit einer Kuh (750 Euro), Schwein (150 €), Schaf (100 €) oder Huhn (10 €). In Nordalbanien sind die Häuser oft feucht und dem Zerfall Preis gegeben. JLH arbeitet mit Teams mit bei der Reparatur des Daches oder in Härtefällen wird mit einem Neubau mit 3 Zimmern geholfen. Die Jugendlichen bauen mit den Familien und sind froh, Teil dieser tollen Initiative sein zu dürfen.

 

Neben der Versorgung von Bedürftigen dient dieses lose Netzwerk der Nächstenliebe aber insbesondere auch als Lernfeld für Jugendliche, die eine soziale Sensibilität einüben wollen und so einen positiven Lebensentwurf aus dem Glauben entwickeln können. Jeden Sommer wird eine große Jugendfahrt mit bis zu 50 Teilnehmern organisiert, welche 2 Wochen lang in 4 Ländern an verschiedenen Projekten mitarbeiten und rund 4.000 km mit ständig wechselnden Quartieren unterwegs sind. Interesse? Danke melde Dich! Konkret erlebbare Hilfe als Ausfluss eines authentischen christlichen Glaubens. Insbesondere die Begegnung mit den Armen, den helfenden Freunden vor Ort und die Erfahrung „Helfen macht Freude“ hat viele Jugendliche und Erwachsene seither geprägt und über 10.000 Spenderfamilien der Region zum Spenden und Helfen veranlasst. Unterstützung ist angesichts von Korruption, hoher Arbeitslosigkeit und allgegenwärtiger Armut weiter dringend notwendig. Lassen auch Sie sich für diese Hilfsaktion begeistern und unterstützen Sie unsere Projekte mit Ihrer Geld- oder Sachspende!

Donnerstag 21. November 2019

Unsere Hilfsprojekte

„Die Ungeduld der Jugend“ – Auswandern vermeiden

Die Gesellschaften des Balkans befinden sich in einem Veränderungsprozess: Die allgegenwärtige

Arbeitslosigkeit, Korruption und die tägliche Sorge ums Leben erhöhen den Druck auszuwandern.

Die Jugend ist zunehmend gebildeter und fordert Veränderungen. Unsere Freunde von der Caritas Bosnien, Kosovo, Albanien und Montenegro setzen sich für den Verbleib ihrer jungen Menschen ein, um den Verlust der besten Nachwuchskräfte zu verhindern. Jedes Hilfspaket stärkt die Zuversicht!

 

„Der gute Hirte“: Hilfe zur Selbsthilfe in der Heimat!

Besonders in Nordbosnien sind die zurückgekehrten Familien auf Nahrungsquellen angewiesen.

Nutztiere sind als Versorgungsquellen deshalb sehr wichtig und helfen vielen Kleinbauern auf

eigenen Füßen zu stehen:„Wenn ich ein Tier habe, bleibe ich“! Diese werden vor Ort erworben. Sie können mit einer „Tierspende“ mithelfen: Kuh 1.000 €, Schwein 150 €, Schaf 100 €, Huhn 10 €

 

Bildungspatenschaften sind mehr: Eine Liebe, die befähigt!

In Albanien gibt es keine Berufschulen. Die meisten Jugendlichen lieben ihre Heimat und möchten

arbeiten. Wir suchen Paten, welche die Kosten für die Universität (15 € monatlich) und Unterkunft

(35 €) sowie Schulbücher und Verpflegung (50 €) übernehmen und motivierte Jugendliche fördern

So studiert die 18-jährige Soje Soziale Arbeit. Ihr Vater ist blind, 5 Geschwister ohne Ausbildung.

Sie wuchs in einem Mädchenheim auf: https://www.renovabis.de/projekt/maedchen-stark-machen

 

Hausbauprojekte: „Kleine Wunder und große Momente“

Die Berggegend Nordalbaniens ist karg und hart. Die Häuser sind oft feucht und dem Zerfall Preis gegeben. Dann verlassen Familien unfreiwillig ihre Felder und gehen in eine mittellose Armut. Wir helfen Schwester Gratias Ruf bei der Reparatur oder beim Neubau. Teams von Jugendlichen bauen

mit den Familien, berühren Herzen und sind stolz Teil dieser tollen Initiative sein zu dürfen.

 

Armenküchen + Familienhilfe: Die Freude des Geschenks

Die wahren Armen geraten in Vergessenheit. Es fehlen ihnen Geld und Schicksalsschläge belasten. Täglich versorgen wir über 1.300 Bedürftige in Armenküchen und geben so nötige Wertschätzung. Über die Verteilernetze der Caritas in den Pfarreien erreichen ihre Hilfspakete über 10.000 Menschen!

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Wussten Sie schon?

+ Über 1 Million Menschen auf dem Balkan haben kriegsbedingt ihre Heimat verloren.

+ Das Durchschnittseinkommen in Albanien und Kosovo ist nur 1/10 von Deutschland.

+ Viele deutsche Jugendliche helfen im Krisengebiet und erfahren tiefe Dankbarkeit!

 

27 Jahre – ehrenamtlich Hilfe die ankommt:

* Über 1.260 Hilfstransporte mit 16.550 Tonnen Hilfsgütern und u. a. etwa

   460.000 Hilfspaketen und 19.500 Paletten lebenswichtiger Nahrungsmittel

* Millionenspenden aus 115 Pfarreien unserer Region haben Leben gerettet

* Großzügig wird die Aktion von Firmen wie Hipp, Adelholzener Alpenquelle,

       Gronbach, Campina und Dr. Oetker unterstützt

 

            Vielen Dank!

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Freitag, 8. November 2019

27 Jahre - Jubiläumskonzert

Worship-Band der Aktion „Junge leute helfen“: Lobpreis und Balden aus Glaubensfreude zum Fest der gelebten konkreten Nächstenliebe

Die zum Jubiläum erwarteten jungen Gäste aus Albanien: „Studentenpatenschaften“ für eine nachhaltige Zukunft         

Berichte von der Situation im Krisengebiet und geleistete Hilfe (Sommerfahrt mit 54 Jugendlichen)

Flyer JLH Jubiläumskonzert 8.11. Bergen
Flyer JLH Jubiläumskonzert 8.11. Bergen [...]
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