Der gute Hirte: Wie JLH Familien beim Aufbau einer eigenen Existenz unterstützt

Hilfe kann eine akute Notlage lindern. Sie kann aber auch dabei unterstützen, langfristig wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Genau hier setzt unser Projekt „Der gute Hirte“ an: Wir unterstützen Kleinbauernfamilien dabei, eine eigene wirtschaftliche Grundlage aufzubauen.
Dabei geht es nicht einfach darum, etwas zu verschenken. Die Unterstützung soll Familien Möglichkeiten geben, selbst Einkommen zu erwirtschaften und ihre Versorgung langfristig zu verbessern.
Hilfe zur Selbsthilfe statt kurzfristiger Unterstützung
Unser Motto bringt die Idee hinter dem Projekt auf den Punkt: „Schenk lieber die Angel als den Fisch.“
Natürlich bleibt direkte Hilfe wichtig. Deshalb unterstützt JLH beispielsweise auch Armenküchen sowie Lebensmittel- und Hilfstransporte. Gleichzeitig möchten wir dort, wo es möglich ist, Perspektiven schaffen, die über eine einzelne Lieferung hinausgehen.
„Der gute Hirte“ verbindet diese beiden Gedanken. Familien erhalten Unterstützung, mit der sie selbst weiterarbeiten können.
Wie das Projekt „Der gute Hirte“ funktioniert
Im Mittelpunkt stehen Kleinbauernfamilien, deren wirtschaftliche Grundlage nicht ausreicht, um ihre Lebenssituation dauerhaft zu verbessern.
Je nach Situation kann die Unterstützung beispielsweise aus Nutztieren oder einem Gewächshaus bestehen.
Nutztiere als wirtschaftliche Grundlage
Tiere können für eine landwirtschaftlich arbeitende Familie einen praktischen Nutzen haben. JLH hat für das Projekt beispielsweise Hühner, Schafe, Schweine und Kühe als mögliche Formen der Unterstützung.
Dabei geht es nicht um ein symbolisches Geschenk. Die Tiere sollen Bestandteil einer kleinen landwirtschaftlichen Existenz sein und damit Möglichkeiten für eine längerfristige eigene Versorgung oder ein Einkommen schaffen.
Gewächshäuser für den eigenen Anbau
Auch ein Gewächshaus kann Teil der Unterstützung sein. Es erweitert die Möglichkeiten, Gemüse und andere Lebensmittel anzubauen und die vorhandene landwirtschaftliche Fläche besser zu nutzen.
Welche Form der Hilfe sinnvoll ist, hängt von der jeweiligen Situation vor Ort ab.
Warum lokale Partner entscheidend sind
Unsere Hilfsarbeit auf dem Balkan und in Osteuropa ist eng mit lokalen kirchlichen und sozialen Partnern verbunden.
Sie kennen die Situation in ihren Regionen, stehen im direkten Kontakt mit den Menschen vor Ort und sind deshalb ein wichtiger Teil unserer Projekte.
Diese Zusammenarbeit ist für JLH grundsätzlich wichtig: Hilfe soll nicht aus der Ferne nach einem festen Schema organisiert werden. Entscheidend ist, was vor Ort tatsächlich gebraucht und sinnvoll eingesetzt werden kann.
Direkte Hilfe und langfristige Perspektiven gehören zusammen
„Der gute Hirte“ ist nur ein Teil unserer Arbeit.
2025 organisierte und unterstützte JLH unter anderem 73 Transporte mit insgesamt 973 Tonnen Hilfsgütern. Mehr als 21.000 Hilfspakete wurden gesammelt. Gleichzeitig unterstützten wir vier Armenküchen beziehungsweise Einrichtungen, Bildungsförderung und weitere Projekte.
Die verschiedenen Projekte verfolgen unterschiedliche Ziele.
Wenn schnelle Unterstützung notwendig ist
Lebensmittel und Hilfsgüter können Menschen helfen, deren aktuelle Versorgung nicht ausreichend gesichert ist. Unsere Sammelaktion und die Unterstützung von Armenküchen gehören deshalb weiterhin zu den wichtigen Bereichen unserer Arbeit.
Wenn langfristige Selbstständigkeit möglich ist
Projekte wie „Der gute Hirte“ setzen an einem anderen Punkt an. Hier möchten wir Möglichkeiten schaffen, aus denen sich eine eigene wirtschaftliche Grundlage entwickeln kann.
Beide Formen der Hilfe schließen sich nicht aus. Sie ergänzen sich.
Ehrenamtliche Arbeit und finanzielle Unterstützung
Vorstand, Ortsverantwortliche und Helfer bei JLH arbeiten ehrenamtlich.
Für Projekte wie „Der gute Hirte“ werden trotzdem finanzielle Mittel benötigt. Dazu kommen bei unserer gesamten Hilfsarbeit unter anderem notwendige Transport- und Logistikkosten.
Deshalb sind Geldspenden ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Sie ermöglichen uns, dort zu unterstützen, wo konkrete Hilfe benötigt wird.
Unterstütze Hilfe, die Perspektiven schafft
Mit „Der gute Hirte“ möchten wir Familien nicht nur kurzfristig unterstützen. Tiere, landwirtschaftliche Ausstattung und Gewächshäuser können eine Grundlage schaffen, auf der Familien selbst weiterarbeiten können.
2025 konnten wir auf diese Weise 26 Kleinbauernfamilien unterstützen.
Wenn du unsere Projekte unterstützen möchtest, kannst du mit einer freien Spende dazu beitragen, dass wir auch künftig dort helfen können, wo Unterstützung am dringendsten gebraucht wird.
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Berichte
Unser Junge Leute Helfen Motto: Schenk lieber die Angel, als den Fisch.

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