Vom Chiemgau auf den Balkan: So kommt ein JLH-Hilfspaket an

Jedes Hilfspaket beginnt seinen Weg vor Ort. Menschen bringen Lebensmittel, Kleidung und andere Hilfsgüter zu einer JLH-Sammelstelle in ihrer Region. Von dort aus beginnt eine Logistikkette, die bis zu unseren Partnern auf dem Balkan und in Osteuropa führt.
Im Jahr 2025 kamen auf diese Weise mehr als 21.000 Hilfspakete zusammen.
1. Abgabe an einer Sammelstelle
Unsere Sammelaktion wird von einem großen regionalen Netzwerk getragen. An mehr als 135 Orten in Südostbayern können Hilfspakete gesammelt und für den Weitertransport vorbereitet werden.
Die örtlichen Helfer nehmen die Pakete entgegen und organisieren den Transport zum Zentrallager. So werden viele einzelne Sammlungen aus dem Chiemgau und den angrenzenden Regionen zusammengeführt.
2. Vom Sammelort ins Zentrallager
Im Zentrallager treffen die Hilfsgüter aus den verschiedenen Sammelstellen zusammen.
Dort werden sie kontrolliert, sortiert und für den weiteren Transport vorbereitet. Anschließend werden die Waren auf Paletten zusammengestellt, damit sie geordnet verladen werden können.
Dieser Schritt ist wichtig: Aus vielen einzelnen Paketen entsteht eine gemeinsame Lieferung, die sich sicher und sinnvoll transportieren lässt.
3. Kontrolle, Sortierung und Palettierung
Bevor ein Lastwagen beladen wird, ist viel Handarbeit nötig.
Unsere Helfer sortieren die Hilfsgüter, stellen Paletten zusammen und bereiten alles für die Verladung vor. Vorstand, Ortsverantwortliche und Helfer arbeiten dabei ehrenamtlich.
Gerade hier zeigt sich, wie stark die Sammelaktion von der Zusammenarbeit lebt. Viele einzelne Aufgaben greifen ineinander, bis die Hilfsgüter transportbereit sind.
4. Die Hilfsgüter gehen auf die Reise
Sind die Paletten vorbereitet, werden sie verladen und in die Projektregionen transportiert.
Im Jahr 2025 organisierte JLH insgesamt 73 Hilfstransporte.
Damit ein solcher Transport möglich wird, braucht es jedoch mehr als Sachspenden. Fahrzeuge, Transport, Lagerung, Versicherungen und weitere notwendige Leistungen verursachen Kosten – auch wenn unsere Vereinsarbeit ehrenamtlich getragen wird.
Deshalb sind Geldspenden für die Sammelaktion ebenfalls wichtig. Sie helfen uns dabei, die notwendige Logistik zu finanzieren und die gesammelten Hilfsgüter auf den Weg zu bringen.
5. Verteilung durch unsere Partner vor Ort
Am Ziel endet die Arbeit nicht mit dem Öffnen der Lastwagentür.
Wir arbeiten mit lokalen kirchlichen und sozialen Partnern zusammen. Dazu gehören unter anderem Caritasstellen, Pfarreien und Klöster. Sie übernehmen die weitere Verteilung innerhalb ihrer Hilfsnetze.
Diese Zusammenarbeit vor Ort ist ein wichtiger Teil unserer Hilfe. Unsere Partner kennen ihre Regionen und die Menschen, die dort Unterstützung benötigen.
Können wir ein einzelnes Paket bis zu einer Familie verfolgen?
Bei einer Sammlung mit tausenden Paketen werden die Hilfsgüter gemeinsam sortiert, palettiert und transportiert. Deshalb können wir ein einzelnes abgegebenes Paket nicht automatisch einer bestimmten Familie zuordnen.
Nachvollziehbar ist stattdessen der gemeinsame Weg der Hilfsgüter: von der Sammelstelle über das Zentrallager und den Transport bis zur Übergabe an unsere lokalen Partner.
Aus vielen einzelnen Paketen wird gemeinsame Hilfe
Die JLH-Sammelaktion verbindet Menschen in Südostbayern mit unseren Partnern in den Projektregionen.
Ein Paket ist dabei ein Teil eines größeren gemeinsamen Weges. Ortsverantwortliche, Lagerhelfer, Fahrer und Partner vor Ort sorgen gemeinsam dafür, dass aus gesammelten Hilfsgütern konkrete Unterstützung werden kann.
Wer diese Arbeit zusätzlich unterstützen möchte, kann mit einer Geldspende dazu beitragen, die notwendigen Transport- und Logistikkosten zu tragen.
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Unser Junge Leute Helfen Motto: Schenk lieber die Angel, als den Fisch.

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